Papa, mir geht es gut und bald sehe ich Dich!

Papa, mir geht es gut und bald sehe ich Dich!

Wie wichtig ist der Vater bei der Geburt?

In manchen Kreissälen ist nur noch eine Person zur Begleitung der Gebärenden gewünscht und viele Frauen wollen auch nur ihren Mann oder den potenziellen Vater an ihre Seite, bei der Geburt dabei haben. Doch was können die Männer tun, um ihrer Frau eine schöne, entspannte Geburt zu ermöglichen? Denn das möchte jeder Mann, seine Frau nicht leiden sehen. Er möchte ihr die Schmerzen abnehmen, er möchte alles dafür tun, damit es schnell vorüber geht und sie endlich ihr Kind gesund und munter im Arm halten können. Er will Sicherheit und er vertraut den Ärzten und Hebammen.

Doch vertraut er seiner Frau? Das SIE die Schöpferin ihres Kindes ist. Das SIE die eine ist, die ihren Körper kennt, spürt, liebt. Das SIE in das Leben vertraut der Mutter Natur, dass sie nur Leben und Liebe in die Welt gebiert. Ja, er vertraut seiner Frau und das stärkt SIE.

Er kann seiner Frau vertrauen und nach ihren Wünschen agieren, wenn er Präsenz zeigt und vollkommen da ist, für SIE. Er kann für Ruhe, Geborgenheit und viel Oxytocin sorgen, denn Jetzt steht die Geburt an und alles was SIE braucht, ist ein Mann der zu dem Leben steht und dankbar ist, dass er nun Vater wird. Und auch wenn es das 3.,4., 5.6.7.8.9,…..Kind ist, er darf für SIE da sein und sich freuen. Das, als Geschenk anzusehen, dass er nicht nur bei der Zeugung dabei war sondern auch bei der Hochzeit ihrer Liebe, ist die kraftvollste Zuwendung, die er, in diesem wunderbaren Moment, seiner Frau geben kann.

Doch was kann SIE tun, wenn er nicht da ist. Sie weiss, das sie es auch alleine schafft. Denn Sie ist geboren um zu gebären. SIE vertraut ihrem Körper, sie vertraut Mutter Erde, sie vertraut. Und wenn sie es vergessen hat, dann gibt es liebe Menschen (Doulas), die Sie daran erinnern. Und SIE darf sich Hilfe holen, denn Sie muss den Weg nicht alleine gehen. Und SIE darf sich auch Hilfe holen, wenn ER da ist. Denn vielleicht braucht auch er eine ER-innerung, dass ER der Beschützer seiner Frau ist. Das ER auf IHRE Wünsche eingeht und das ER die Verbindung mit seinem Kind sucht und in Kontakt bleibt.

 

 

Bindungsbad für Mutter und Kind

Bindungsbad für Mutter und Kind

Dieses Bindungsbad für Mutter und Kind hat sich aus meiner Arbeit als Gestalttherapeutin und Doula mit Müttern geboren.

Hattest du einen Kaiserschnitt oder hast das Gefühl du möchtest den ersten Augenblick der Geburt deines Kindes nochmal anders erleben? Hattest du eine traumatische Geburt oder eine Geburt, wo du als die Gebärende und dein Neugeborenes nicht im intimen ruhigen Geschehen der Geburt sein konnten und unter Zeitdruck standen, sich kennenzulernen?

Dann ist das Bindungsbad für Dich und dein Baby ein schönes Geschenk.https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/geburt/das-bondingbad.html

Doch ich habe das Babyheilbad für Euch ein bisschen umgewandelt, weil ich gemerkt habe, dass es so mehr auf der emotionalen Ebene wirkt. Sprich mich gern dazu an!

Stille

Stille

Stille
Kannst du leicht in der Stille sein?
Ich genieße und liebe die Stille um mich herum.
Mir fällt es leicht. Und es ist als ob die Welt sich nicht weiter dreht und die Zeit still steht.
Früher sagte man mir, ich wäre ein zu stilles Kind, manchmal bin ich noch immer still. Doch nur äußerlich. In mir passiert ganz viel, nur das verrate ich nicht. Ich wundere mich, über die Wunder dieser Erde, ich staune über die Gaben dieser Welt und ich beobachte ohne zu werten, dass weiß ich heute. Als Kind sah ich für die Erwachsenen nur still aus. Jetzt weiß ich, es ist eine meiner größten Gaben, still zu sein. Mal im Hier und Jetzt sein, zu lauschen, was in mir geschieht und was um mir geschieht.
Ich bin kein Mensch der viel redet, denn wenn wir wirklich verbunden sind, braucht es keine Worte. Beim Geburtsgeschehen geht die Gebärende auch in die Stille und ich kann sie leicht dorthin begleiten.

Ein Mantra das mir bei Vollmond in den Sinn kam:

Hey hey liebe Ge-Bär- Mutter
Steh mir bei
Hey hey liebe Gebärmutter steh mir bei
Lass mich meine Frau stehen
Und gib mir die Kraft, dass ich anderen Frauen beistehen kann!
Hey hey liebe Gebärmutter du bist stark- hey hey liebe Gebärmutter ich bin stark!
Danke

Namaste- Halleluja

Wassergeburt – ein Geburtsbericht aus der Sicht einer Doula

Wassergeburt – ein Geburtsbericht aus der Sicht einer Doula

Die Wehen sind schon losgegangen, noch unregelmäßig, sonst keine Anzeichen für den Geburtsbeginn. Wir verbleiben so, dass sie sich meldet, sobald die Wellen regelmäßiger werden. Es ist ihr 3. Kind und wir haben uns vor 5 Monaten bei unserer Zahnärztin kennengelernt. Ich erzählte ihr, von selbstbestimmtes, entspanntes gebären und sie wollte unbedingt mehr davon erfahren.
Samstag schreiben und telefonieren wir eine Stunde und ich erfahre, dass sie am liebsten eine Wassergeburt haben möchte und dass sie Lust hat, verschiedene Geburtspositionen ausprobieren . Sie wird mich anrufen, sobald sie das Gefühl hat, ins Krankenhaus fahren zu müssen. So meldet sie sich um kurz vor zehn, dass sie ihre Kinder untergebracht hat und sich auf den Weg macht, was ich auch sofort tue. Vor dem Kreißsaal treffe ich ihren Mann, der mich zu ihr bringt. Sie ist gerade dabei, eine Welle zu veratmen, die mittlerweile schon alle zwei bis drei Minuten kommen. Ihr Mann ist froh, dass ich da bin und verlässt schnell wieder das Zimmer.
Ich wasche mir die Hände und öle sie mit Arnicaöl ein, damit sie schnell warm werden und ich der Gebärenden den Rücken halten kann. Sie meint, die Hebamme hatte eben noch leicht massiert und Berührung würde ihr guttun. Also stehe ich jetzt hinter ihr und streiche immer wieder über ihr Kreuz das Steißbein runter und zeige so dem kleinen Wesen den Weg. 
 Wir unterhalten uns zwischen den Pausen kurz über den Namen des Kindes. Ich sage, wenn sie den schon weiß, kann sie das Kind ruhig beim Namen nennen und rufen. So weiß es, dass es willkommen und auf dem richtigen Weg ist. 
Die Wehen werden stärker und sie will es mal im Vierfüßlerstand probieren, und ich bitte die Hebamme um eine Matte und Tücher. Diese war kurz erstaunt, weil sie soeben das Badewasser eingelassen hatte für eine Wassergeburt und sich die Gebärende nun umentschieden hat. Aber es ist durchaus richtig, alle Stellungen zu probieren, um herauszufinden, was sich am besten anfühlt. Deshalb bringt sie schnell eine Matte und auch einen Gebärhocker mit. Zwei Wellen später erkenne ich, dass sie noch nicht loslassen mag und ich sage, dass es auch gut tun könne, das Becken zu kreisen und sie schwingt ihre Hüften und singt dabei Kinderlieder. Zwei weitere Wellen später meint sie, alles drücke so nach unten, sie sei aber nicht entspannt im Becken. Ich frage sie, ob sie doch mal ins Wasser möchte, da sie sich doch eine Wassergeburt gewünscht hatte und die Hebamme und ich nahmen ihr die Angst, das sie zu sehr entspanne und die Wellen weggehen würden oder sie nicht mehr aus der Badewanne kommen könnte. Wir beruhigen sie, sagen wir sind ja beide da für sie. So kann sie sich sicher und geborgen im Wasser fühlen. 
Da sie sich jetzt völlig öffnen kann, ist sie nun bereit für die Austreibungsphase, die sie gut mit Tönen begleitet. Eine kleine Hürde hat das kleine Wesen noch, die Fruchtblase ist noch intakt.
Und das CTG-Gerät spielt plötzlich nicht mit und geht immer wieder aus. Die Hebamme wird nun doch ein klein wenig nervös, doch ich bleibe völlig entspannt, weil es bei Hausgeburten ja auch kein CTG gibt und ich völliges Vertrauen in meine Gebärende habe.
Auch will die Hebamme, wenn es nicht schnell weitergeht, die Fruchtblase punktieren, doch das Kind im Bauch spürt den Trubel und macht auch heftige Bewegungen und bringt so die Fruchtblase zum Platzen. Es schießt unmittelbar eine große Menge Fruchtwasser ins Badewasser. Und da ist sie, die Kraft der Natur, es alleine zu schaffen!
Bereits eine Welle später kommt das Köpfchen mit vielen schwarzen Haaren. Und dann ist Stille. Die Hebamme tastet sachte den Bauch ab. Ich schaue die werdende Mama an und fühle, dass sie noch ein Moment braucht, um völlig loszulassen, sie sieht sehr verbissen aus und ich weiß, der Muttermund kann nur völlig entspannt sein, wenn auch der Mund geöffnet ist.
Ich erinnere sie daran, ihren Mund zu öffnen und Jaaaa zu sagen. Sie tut es und in diesem Moment flutscht das Kind heraus. Die Hebamme wickelt es aus der Nabelschnur und legt es auf die Brust der staunenden Mutter.
Ich staune auch und genieße diesen Moment des Wunders. Es ist ein Junge, ich reibe seine Händchen, bis er atmet und ein Lebenslaut von sich gibt, wie ein zarter Begrüßungsschrei.
In diesem Moment dürfen die Hebamme und die Ärztin das Zimmer nicht verlassen, aber ich weiß um diese wertvollen Minuten des Kennenlernens und will auch den Vater diese wundervolle Zeit erfahren lassen, deshalb hole ich ihn schnell rein. 
Überall im Wasser schwimmt noch Käseschmiere des Kindes, auch das Kind ist noch gut geschützt damit.
 Ich sage, es ist die beste Creme, die es gibt, und wir cremen unsere Gesichter damit ein. 
 Als die Plazenta noch geboren werden muss, verlässt er schnell wieder den Raum um, wie er sagt, die freudige Nachricht schnell zu verkünden. 
So bleib ich weiter bei der frischen Mutter und halte ihren Fuß beim Nähen, da wieder ihre alte Dammnarbe eingerissen war und halte auch die kleinen Händchen beim Messen des Kindes.
Ich war da, solange ich gebraucht wurde.

Ganzheitliche – Urweibliche Medizin

Ganzheitliche – Urweibliche Medizin

Ganzheitliche-Urweibliche Medizin

Das urweibliche Prinzip schliesst Körper-Geist-Seele mit ein und ist somit ganzheitlich.

Was ist das urweibliche Prinzip?

Wir alle entstehen aus einem Liebesakt unserer Eltern und dann beginnt das Wunder: der Samen wird von der Eizelle magnetisch angezogen, er scheint zwar aus eigener Kraft dahin zu schwimmen, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Folge wird er angezogen von der weiblichen Anziehungskraft. Wenn zwei Pole miteinander in Balance sind, ergänzen sie sich und werden eins. So wie die Eizelle ihre Membran öffnen muss, wenn der stärkste Samen sie berührt. Sie muss die männliche Energie aufnehmen und absorbieren. Aus der Transformation entstehen wir. Das urweibliche Prinzip ist von Natur aus ganzheitlich, dass das Urmännliche also nicht bekämpft, sondern als wichtiger und wertvoller Teil des Ganzen betrachtet wird. Denn letztlich ist auch das Männliche aus dem Weiblichen hervorgegangen. Wie also verhält sich das urweibliche Prinzip? Es schaut innwendig und intuitiv, bildet Netzwerke und Gemeinschaften, also kämpft nicht gegeneinander sondern verbindet. Es empfängt, erhält fliessende Rhythmen in sich, vertraut, spürt, kann loslassen und agiert mit Hingabe. Es ist Fruchtbarkeit auf allen Ebenen und bringt eine Vielfalt hervor. Deshalb können wir auch sagen, das es kreativ ist. Ein immer währender Prozess der alles anschaut und anerkennt und in Liebe löst.*

Als Heilpraktikerin sehe ich dich in deiner Einzigartigkeit und argiere aus und mit dem urweiblichen Prinzip.

Das kann mit Pflanzenheilkunde, Homöopathie oder mit Gestalttherapie und Familienstellen sein. Auch mit einer hingebungsvolle Fußreflexmassage oder klassische Rückenmassagen, können wir deinen Körper in Einklang bringen.

 

Quelle:

* 2012 veröffentlichten Ulrich-Benjamin Kaupp, Christoph Brenker und Timo Strünker vom Center of Advanced European Studies and Research (Caesar) in Bonn eine Studie im Forschungsmagazin Nature. Ihre Annahme: ein Sexualhormon leite die Samenzellen, das Progesteron.
Ihr Ergebnis: Ein Sexualhormon der Frau, das Progesteron, lockt die Spermien an. Das Progesteron zieht die Spermien nicht nur an. Je näher die Spermien an die Eizelle heranrücken, desto stärker schlagen diese mit dem Schwanz aus. Der Grund: die hohe Konzentration des Sexualhormons löst eine Hyperaktivierung aus. Jedes Spermium investiert all seine Kraft, um als erstes in die Eizellhülle einzudringen.Kurz gefasst hat sich die Natur dieses komplexe Zusammenspiel aus einem einfachen Grund einfallen lassen: um die Fortpflanzung und Arterhaltung sicherzustellen. Das Prinzip, wie sich Zellen über bestimmte Botenstoffe anziehen, findet sich auch bei vielen anderen biologischen Prozessen, etwa Reaktionen des Immunsystems. Wissenschaftler nennen es Chemotaxis.