Kinderwunsch?

Kinderwunsch?

-was steckt dahinter?

Lass es uns zusammen herausfinden und schau deinen Körper ganzheitlich an. Was braucht er von dir, um deinen Wunsch zu erfüllen? Wo braucht es noch an Reinigung, um ins Fliessen und in die Hingabe zu kommen. Kennst du deine Gebärmutter und fühlst dich wohl in deinem Körper? Wenn du dich hingeben kannst, dann kannst du empfangen, den heiligen Funke einer Seele die zu dir/euch kommen möchte.

Wie lädst du diese Seele ein? Wer ist diese Seele? Wieso soll sie gerade in deiner Familie aufwachsen?

Gerne können wir diese Fragen zusammen auf den Grund gehen, melde dich einfach für deine erste heilpraktische Anamnese!

Eine wunderschöne Geburtsgeschichte

Eine wunderschöne Geburtsgeschichte

 

Wenn das Baby zuhause kommen will…eine ungeplante Alleingeburt 

Ich bin eine freie Doula, begleite und unterstütze Frauen in ihrer Schwangerschaft und stehe ihnen bei ihrer Geburt bei, egal wo sie gebären möchten.

So war es auch an einem Freitag. Geplant war es, dass meine Klientin mich anruft, wenn die Wehen da sind und wir uns absprechen, wann wir uns im Krankenhaus treffen werden.

Da das gewünschte Krankenhaus aber voll belegt war, sagten die Hebammen aus dem Kreissaal, sollte sie sich Badewasser einlassen und auf richtige Wehen abwarten und nochmal anrufen. Sie war sich aber als Erstgebärende unsicher ob sie es noch ins gewünschte Krankenhaus schafft und wollte mit mir gegeben falls ist nächst liegende Krankenhaus fahren. Deshalb machten wir aus, dass ich erstmal zur Ihr kommen sollte und sie dann mit der Badewanne fertig wäre, um dann gemeinsam losfahren zu können. 

Also fuhr ich kurz nach 2 Uhr nachts nach einem Telefonat mit ihrem Mann los, der sich nochmal versicherte ob ich losgefahren bin und ob ich meine Doulatasche auch eingepackt hätte. 

Als ich ankam fand ich die Gebärende Frau schon gut wehend in der Badewanne vor. Sie war auch noch guter Dinge und ich schlug ihr vor sich anzuziehen und in ihr Wochenbettzimmer zu gehen, wo sie in Ruhe entscheiden könnten in welches KH sie denn jetzt fahren möchten.

Dort angekommen, die Wehen waren schon regelmässig, alle 4 Minuten, wollte sie sich aber lieber sich in den Wehenpausen mal kurz ausruhen. Der Mann bereite mit Handtücher das Auto für die Überfahrt vor. Da die Fruchtblase ja noch platzen konnte, wollte er alle Sitze geschützt wissen. Er packte auch die Kliniktasche ein und versorgte den Hund. In dieser Zeit war ich für die Gebärende da und sie musste nicht allein die Wehen veratmen. Ich gab ihr zu trinken und massierte ihren Rücken mit Geburtsöl. Der Mann rief in der Zwischenzeit nochmal die Wunschklinik an, aber sie gingen nicht ans Telefon, Wahrscheinlich war der Kreissaal total überlastet, wie es gerade in allen Kliniken der Fall ist, da es immer weniger gut zu erreichende Geburtskliniken gibt, indem die Frauen nach ihren Wünschen gebären können. Na gut, dann fahren wir in das nächstliegende KH, sagte der werdende Vater. Die Frau verneinte wehement im ganzen Sinne des Wortes. Immer wenn er davon sprach loszufahren, schüttelte eine heftige Wehe die Gebärende. 

Um 3.36 Uhr ging der Schleimpfropf mit einer Zeichnungsblutung ab und wir wussten der Muttermund öffnet sich. Das Baby drückte und schraubte sich ins Becken rein.

Irgendwann meinte ich scherzhaft, dass das Kind wohl zuhause kommen möchte und sagte sie als werdene Eltern müssen nun entscheiden ob sie sich eine Hausgeburt zutrauen. Ich sagte das ich keine medizinische Ausbildung dafür habe und legendlich nur als gute Freundin agiere und weiterhin für sie da sein werde. Ich sagte auch das es ihre alleinige Entscheidung ist und ich ihre Entscheidung respektiere und egal wie sie sich entscheiden, ich einfach für SIE da bin. So tat ich, alles was ich konnte und bestens Gewissens und Wissens das Sie es alleine zuhause schaffen würde, ein Kind zu gebären.

Ich selbst habe 4 Hausgeburten gehabt und hatte die Alleingeburt meiner Mutter als 6jährige miterlebt, begleitete einige Geburten im Geburtshaus, im KH und zuhause und hatte vertrauen in Ihre Gebärkraft und sah das es ihr gut ging. 

So vergingen die Stunden voller Hoffnung und Wellen veratmen, ausruhen, trinken, Musik hören, kuscheln, Becken kreisen, massieren, Stellungen ausprobieren, Traubenzucker lutschen, beten, tönen, atmen, Kraft sammeln, Sonnenaufgang anschauen, lüften, Kaffee kochen, schreiben, lesen, reden, lachen, stillsein, auf die Uhr sehen und merken das es voran geht.

Gegen morgens lies werdene Vater den Hund raus und rief nochmal im KH an, ob jetzt der Kreissaal leerer geworden wäre und sie sagten jetzt dürften wir kommen, doch als der Papa wieder ins Geburtszimmer kam, sah ich schon die Fruchtblase wie ein Mützenzwipfel vorm Kopf des Babys rauskommen und ich sagte dem Papa der Kopf kommt gleich. Das gab uns allen nochmal Kraft und Zuversicht das die Kleine mitmachte und es weiterging.

Um 8.56 Uhr hatte sie dann alle 2 min Wellen. Sie hatte mittlerweile schon Pressdrang und entleerte erstmal ihren Darm.  

Als ihr Muttermund wahrscheinlich vollständig geöffnet war, sagte ich ihr dürfte sie in die Hocke gehen und mit der Welle mittönen und mitgehen, was sie sowieso alles instinktiv mitmachte. Ich sagte ihr das ihr Körper das alles intuitiv und instinktiv kann und sie einfach mitmachen dürfe. Es war nur eine kleine Erinnerung und ein Mutmachen. Einfach weiter atmen und alles rauslassen auch die Sch… und alles, und alle Worte die ihr einfallen:,, sie sagte immerzu sch…, sch… und oh Gott, oh Gott!’’

Ich sagte darauf: ja der liebe Gott ist hoffentlich bei uns und seine Engel und Mutter Maria und deine Mutter und Mutter Erde und wer sonst uns hierbei hilft.„Und sie sagte: ich pack es nicht und ist jetzt der Punkt wo die Frau nach einer PDA schreit? Ich sagte ja aber jetzt würdest du keine mehr bekommen, weil der Kopf kommt.’’

Und so war es ich sah aber nur die Fruchtblase zuerst, die kleine hatte eine Glückshaube und das machte es für die Erstgebärende so anstrengend. Und die Kleine hatte die Hand am Gesicht was auch es bisschen schmerzvoller für sie machte, aber sie riss nirgends ich hatte ihr Damm mit Dammöl gut einmassiert und mit Kaffeekompressen bei jeder Welle gehalten.

Sie krallte sich an den Bettrahmen und ging bei jeder Welle tönend in die Hocke. Ihr Mann hielt sie auch fest, weil ihr Beine schon schwach waren. Sie waren beide so ein tolles Paar!

Immer wenn eine Welle kam schrie sie mich an, ich sollte ihr Damm halten und ihr Mann hielt sie in den Armen auch. Wir waren in diesen Augenblick ein eingespieltes Team und die Gebärende machte die Regeln und war sich ihrer Kraft auf einmal so bewusst, das ich wusste wir können nur gewinnen.

Um 11.07 Uhr war der Kopf geboren und das Baby hatte noch die Augen geschlossen und sah aus wie klein Buddha. Mit der nächsten Welle kam die erste Schulter, sie röchelte und fing an zu atmen. Dann kam mit der nächsten Welle der ganze Körper rausgeflutscht, mit ganz viel Fruchtwasser und die Fruchtblase hing noch am Körper als die Mama und der Papa das Kind empfing. Den Papa holte ich vorher zu mir hinter die Gebärende damit er mit das Kind auffangen konnte und wir es der Mama gaben. Er sprang danach auf suchte sein Handy für die Geburtszeit, es war genau 11.11 Uhr, was für eine verrückte Zeit! 

Die Kleine war geboren!! Sie war sofort rosig und versuchte zu atmen, weil sie soviel Fruchtwasser im Mund und in der Nase hatte saugte ich sie kurzerhand schnell mit meinem Mund ab, während die frische Mama es festhielt. Wir bestaunten das Wunder und ich lies die frischgeborenen Eltern erstmal mit ihrem Wunder allein. 

Sie hat es geschafft!!! Sie haben es geschafft!! Wir hatten es ganz ohne medizinische Hilfe geschafft!!

Doch nun war die Geburt noch nicht zu Ende die Plazenta musste noch geboren werden. Ich gab ihnen eine Stunde dann probierten wir es, das sie aufstand und mit drückte, doch die Plazenta wollte nicht kommen. Dann fiel ihr die Nummer einer Nachbarin ein, die Hebamme ist, ob sie nicht paar Tipps für uns hätte, sie sagte kurzerhand sie kommt vorbei um auf der sicheren Seite zu sein und sich selbst ein Bild zumachen. Als sie kam war die kleine gerade das erste Mal an der Brust und saugte heftig das dem Mutterkuchen auch das Signal gab sich mal endlich zu lösen. Die Hebamme drückte gleich auf dem leeren Bauch der frischen Mama, um festzustellen das der Mutterkuchen sich gelöst hat. Dann befahl sie der Mama aufs Klo zu gehen, weil auch eine volle Blase dazu beiträgt das der Mutterkuchen nicht an der vollen Blase vorbeikommt und vielleicht den weg nach draussen nicht findet. 

Auch sieht man zu spät wohlmöglich innere Blutungen, wenn die Plazenta noch nicht vollständig draussen ist.

Vorher durfte die Mama noch die Nabelschnur durchschneiden, mit ihrer eigenen Nähschere. Da die Hebamme keine Geburten mehr machte, hatte sie die Nabelschere und Nabelklemmen aus ihren Hebammenkoffer aussortiert. Auf dem Klo flutschte dann die Plazenta heraus und die Geburt war vollbracht. Erst wenn die Plazenta da ist, ist die Geburt zu Ende und dann darf man ihr erst gratulieren, sagen die Hebammen.

Die Hebamme machte ihren Job gut und auch gleich die U1 mit. Die Kleine wog 3530g war 54cm gross und hatte ein Kopfumfang von 35cm. Dann wurde die Kleine angezogen und ich hielt sie während die Hebamme sich noch die Vagina ansah um mögliche Verletzungen zu versorgen. Aber da die Mama alles so gut gemeistert hatte ohne Stress und ohne Interventionen und nur instinktiv auf ihr Körper reagiert hat, trug sie keine Verletzungen davon. Na gut, vielleicht auch weil ich ihr Damm mit Kaffeekompressen hielt und ihr eine gute Unterstützung körperlich, mental und emotional, ihr positives Mindset bot, und ihr das Recht gab, selbst zu entscheiden welchen Geburtsort sie wählt und wie sie gebären möchte ( zB: ohne Wehentropf ,ohne PDA, ohne Fruchtblase öffnen, ohne Saugglocke, ohne nicht gefragten Dammschnitt, ohne Befehle zum pressen). 

Und das wollte sie in Ihrem Haus, wo sie ihre Kindheit verbracht hatte, mit ihrem Mann an ihrer Seite und mit ihrer ausgewählten Doula. 

Diese ihr alle Zeit der Welt schenkte, die sie und das Baby brauchte, um in Liebe geboren zu werden.

 

 

Papa, mir geht es gut und bald sehe ich Dich!

Papa, mir geht es gut und bald sehe ich Dich!

Wie wichtig ist der Vater bei der Geburt?

In manchen Kreissälen ist nur noch eine Person zur Begleitung der Gebärenden gewünscht und viele Frauen wollen auch nur ihren Mann oder den potenziellen Vater an ihre Seite, bei der Geburt dabei haben. Doch was können die Männer tun, um ihrer Frau eine schöne, entspannte Geburt zu ermöglichen? Denn das möchte jeder Mann, seine Frau nicht leiden sehen. Er möchte ihr die Schmerzen abnehmen, er möchte alles dafür tun, damit es schnell vorüber geht und sie endlich ihr Kind gesund und munter im Arm halten können. Er will Sicherheit und er vertraut den Ärzten und Hebammen.

Doch vertraut er seiner Frau? Das SIE die Schöpferin ihres Kindes ist. Das SIE die eine ist, die ihren Körper kennt, spürt, liebt. Das SIE in das Leben vertraut der Mutter Natur, dass sie nur Leben und Liebe in die Welt gebiert. Ja, er vertraut seiner Frau und das stärkt SIE.

Er kann seiner Frau vertrauen und nach ihren Wünschen agieren, wenn er Präsenz zeigt und vollkommen da ist, für SIE. Er kann für Ruhe, Geborgenheit und viel Oxytocin sorgen, denn Jetzt steht die Geburt an und alles was SIE braucht, ist ein Mann der zu dem Leben steht und dankbar ist, dass er nun Vater wird. Und auch wenn es das 3.,4., 5.6.7.8.9,…..Kind ist, er darf für SIE da sein und sich freuen. Das, als Geschenk anzusehen, dass er nicht nur bei der Zeugung dabei war sondern auch bei der Hochzeit ihrer Liebe, ist die kraftvollste Zuwendung, die er, in diesem wunderbaren Moment, seiner Frau geben kann.

Doch was kann SIE tun, wenn er nicht da ist. Sie weiss, das sie es auch alleine schafft. Denn Sie ist geboren um zu gebären. SIE vertraut ihrem Körper, sie vertraut Mutter Erde, sie vertraut. Und wenn sie es vergessen hat, dann gibt es liebe Menschen (Doulas), die Sie daran erinnern. Und SIE darf sich Hilfe holen, denn Sie muss den Weg nicht alleine gehen. Und SIE darf sich auch Hilfe holen, wenn ER da ist. Denn vielleicht braucht auch er eine ER-innerung, dass ER der Beschützer seiner Frau ist. Das ER auf IHRE Wünsche eingeht und das ER die Verbindung mit seinem Kind sucht und in Kontakt bleibt.

 

 

Bindungsbad für Mutter und Kind

Bindungsbad für Mutter und Kind

Dieses Bindungsbad für Mutter und Kind hat sich aus meiner Arbeit als Gestalttherapeutin und Doula mit Müttern geboren.

Hattest du einen Kaiserschnitt oder hast das Gefühl du möchtest den ersten Augenblick der Geburt deines Kindes nochmal anders erleben? Hattest du eine traumatische Geburt oder eine Geburt, wo du als die Gebärende und dein Neugeborenes nicht im intimen ruhigen Geschehen der Geburt sein konnten und unter Zeitdruck standen, sich kennenzulernen?

Dann ist das Bindungsbad für Dich und dein Baby ein schönes Geschenk.https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/geburt/das-bondingbad.html

Doch ich habe das Babyheilbad für Euch ein bisschen umgewandelt, weil ich gemerkt habe, dass es so mehr auf der emotionalen Ebene wirkt. Sprich mich gern dazu an!

Stille

Stille

Stille
Kannst du leicht in der Stille sein?
Ich genieße und liebe die Stille um mich herum.
Mir fällt es leicht. Und es ist als ob die Welt sich nicht weiter dreht und die Zeit still steht.
Früher sagte man mir, ich wäre ein zu stilles Kind, manchmal bin ich noch immer still. Doch nur äußerlich. In mir passiert ganz viel, nur das verrate ich nicht. Ich wundere mich, über die Wunder dieser Erde, ich staune über die Gaben dieser Welt und ich beobachte ohne zu werten, dass weiß ich heute. Als Kind sah ich für die Erwachsenen nur still aus. Jetzt weiß ich, es ist eine meiner größten Gaben, still zu sein. Mal im Hier und Jetzt sein, zu lauschen, was in mir geschieht und was um mir geschieht.
Ich bin kein Mensch der viel redet, denn wenn wir wirklich verbunden sind, braucht es keine Worte. Beim Geburtsgeschehen geht die Gebärende auch in die Stille und ich kann sie leicht dorthin begleiten.

Ein Mantra das mir bei Vollmond in den Sinn kam:

Hey hey liebe Ge-Bär- Mutter
Steh mir bei
Hey hey liebe Gebärmutter steh mir bei
Lass mich meine Frau stehen
Und gib mir die Kraft, dass ich anderen Frauen beistehen kann!
Hey hey liebe Gebärmutter du bist stark- hey hey liebe Gebärmutter ich bin stark!
Danke

Namaste- Halleluja

Wassergeburt – ein Geburtsbericht aus der Sicht einer Doula

Wassergeburt – ein Geburtsbericht aus der Sicht einer Doula

Die Wehen sind schon losgegangen, noch unregelmäßig, sonst keine Anzeichen für den Geburtsbeginn. Wir verbleiben so, dass sie sich meldet, sobald die Wellen regelmäßiger werden. Es ist ihr 3. Kind und wir haben uns vor 5 Monaten bei unserer Zahnärztin kennengelernt. Ich erzählte ihr, von selbstbestimmtes, entspanntes gebären und sie wollte unbedingt mehr davon erfahren.
Samstag schreiben und telefonieren wir eine Stunde und ich erfahre, dass sie am liebsten eine Wassergeburt haben möchte und dass sie Lust hat, verschiedene Geburtspositionen ausprobieren . Sie wird mich anrufen, sobald sie das Gefühl hat, ins Krankenhaus fahren zu müssen. So meldet sie sich um kurz vor zehn, dass sie ihre Kinder untergebracht hat und sich auf den Weg macht, was ich auch sofort tue. Vor dem Kreißsaal treffe ich ihren Mann, der mich zu ihr bringt. Sie ist gerade dabei, eine Welle zu veratmen, die mittlerweile schon alle zwei bis drei Minuten kommen. Ihr Mann ist froh, dass ich da bin und verlässt schnell wieder das Zimmer.
Ich wasche mir die Hände und öle sie mit Arnicaöl ein, damit sie schnell warm werden und ich der Gebärenden den Rücken halten kann. Sie meint, die Hebamme hatte eben noch leicht massiert und Berührung würde ihr guttun. Also stehe ich jetzt hinter ihr und streiche immer wieder über ihr Kreuz das Steißbein runter und zeige so dem kleinen Wesen den Weg. 
 Wir unterhalten uns zwischen den Pausen kurz über den Namen des Kindes. Ich sage, wenn sie den schon weiß, kann sie das Kind ruhig beim Namen nennen und rufen. So weiß es, dass es willkommen und auf dem richtigen Weg ist. 
Die Wehen werden stärker und sie will es mal im Vierfüßlerstand probieren, und ich bitte die Hebamme um eine Matte und Tücher. Diese war kurz erstaunt, weil sie soeben das Badewasser eingelassen hatte für eine Wassergeburt und sich die Gebärende nun umentschieden hat. Aber es ist durchaus richtig, alle Stellungen zu probieren, um herauszufinden, was sich am besten anfühlt. Deshalb bringt sie schnell eine Matte und auch einen Gebärhocker mit. Zwei Wellen später erkenne ich, dass sie noch nicht loslassen mag und ich sage, dass es auch gut tun könne, das Becken zu kreisen und sie schwingt ihre Hüften und singt dabei Kinderlieder. Zwei weitere Wellen später meint sie, alles drücke so nach unten, sie sei aber nicht entspannt im Becken. Ich frage sie, ob sie doch mal ins Wasser möchte, da sie sich doch eine Wassergeburt gewünscht hatte und die Hebamme und ich nahmen ihr die Angst, das sie zu sehr entspanne und die Wellen weggehen würden oder sie nicht mehr aus der Badewanne kommen könnte. Wir beruhigen sie, sagen wir sind ja beide da für sie. So kann sie sich sicher und geborgen im Wasser fühlen. 
Da sie sich jetzt völlig öffnen kann, ist sie nun bereit für die Austreibungsphase, die sie gut mit Tönen begleitet. Eine kleine Hürde hat das kleine Wesen noch, die Fruchtblase ist noch intakt.
Und das CTG-Gerät spielt plötzlich nicht mit und geht immer wieder aus. Die Hebamme wird nun doch ein klein wenig nervös, doch ich bleibe völlig entspannt, weil es bei Hausgeburten ja auch kein CTG gibt und ich völliges Vertrauen in meine Gebärende habe.
Auch will die Hebamme, wenn es nicht schnell weitergeht, die Fruchtblase punktieren, doch das Kind im Bauch spürt den Trubel und macht auch heftige Bewegungen und bringt so die Fruchtblase zum Platzen. Es schießt unmittelbar eine große Menge Fruchtwasser ins Badewasser. Und da ist sie, die Kraft der Natur, es alleine zu schaffen!
Bereits eine Welle später kommt das Köpfchen mit vielen schwarzen Haaren. Und dann ist Stille. Die Hebamme tastet sachte den Bauch ab. Ich schaue die werdende Mama an und fühle, dass sie noch ein Moment braucht, um völlig loszulassen, sie sieht sehr verbissen aus und ich weiß, der Muttermund kann nur völlig entspannt sein, wenn auch der Mund geöffnet ist.
Ich erinnere sie daran, ihren Mund zu öffnen und Jaaaa zu sagen. Sie tut es und in diesem Moment flutscht das Kind heraus. Die Hebamme wickelt es aus der Nabelschnur und legt es auf die Brust der staunenden Mutter.
Ich staune auch und genieße diesen Moment des Wunders. Es ist ein Junge, ich reibe seine Händchen, bis er atmet und ein Lebenslaut von sich gibt, wie ein zarter Begrüßungsschrei.
In diesem Moment dürfen die Hebamme und die Ärztin das Zimmer nicht verlassen, aber ich weiß um diese wertvollen Minuten des Kennenlernens und will auch den Vater diese wundervolle Zeit erfahren lassen, deshalb hole ich ihn schnell rein. 
Überall im Wasser schwimmt noch Käseschmiere des Kindes, auch das Kind ist noch gut geschützt damit.
 Ich sage, es ist die beste Creme, die es gibt, und wir cremen unsere Gesichter damit ein. 
 Als die Plazenta noch geboren werden muss, verlässt er schnell wieder den Raum um, wie er sagt, die freudige Nachricht schnell zu verkünden. 
So bleib ich weiter bei der frischen Mutter und halte ihren Fuß beim Nähen, da wieder ihre alte Dammnarbe eingerissen war und halte auch die kleinen Händchen beim Messen des Kindes.
Ich war da, solange ich gebraucht wurde.

Ganzheitliche – Urweibliche Medizin

Ganzheitliche – Urweibliche Medizin

Ganzheitliche-Urweibliche Medizin

Das urweibliche Prinzip schliesst Körper-Geist-Seele mit ein und ist somit ganzheitlich.

Was ist das urweibliche Prinzip?

Wir alle entstehen aus einem Liebesakt unserer Eltern und dann beginnt das Wunder: der Samen wird von der Eizelle magnetisch angezogen, er scheint zwar aus eigener Kraft dahin zu schwimmen, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Folge wird er angezogen von der weiblichen Anziehungskraft. Wenn zwei Pole miteinander in Balance sind, ergänzen sie sich und werden eins. So wie die Eizelle ihre Membran öffnen muss, wenn der stärkste Samen sie berührt. Sie muss die männliche Energie aufnehmen und absorbieren. Aus der Transformation entstehen wir. Das urweibliche Prinzip ist von Natur aus ganzheitlich, dass das Urmännliche also nicht bekämpft, sondern als wichtiger und wertvoller Teil des Ganzen betrachtet wird. Denn letztlich ist auch das Männliche aus dem Weiblichen hervorgegangen. Wie also verhält sich das urweibliche Prinzip? Es schaut innwendig und intuitiv, bildet Netzwerke und Gemeinschaften, also kämpft nicht gegeneinander sondern verbindet. Es empfängt, erhält fliessende Rhythmen in sich, vertraut, spürt, kann loslassen und agiert mit Hingabe. Es ist Fruchtbarkeit auf allen Ebenen und bringt eine Vielfalt hervor. Deshalb können wir auch sagen, das es kreativ ist. Ein immer währender Prozess der alles anschaut und anerkennt und in Liebe löst.*

Als Heilpraktikerin sehe ich dich in deiner Einzigartigkeit und argiere aus und mit dem urweiblichen Prinzip.

Das kann mit Pflanzenheilkunde, Homöopathie oder mit Gestalttherapie und Familienstellen sein. Auch mit einer hingebungsvolle Fußreflexmassage oder klassische Rückenmassagen, können wir deinen Körper in Einklang bringen.

 

Quelle:

* 2012 veröffentlichten Ulrich-Benjamin Kaupp, Christoph Brenker und Timo Strünker vom Center of Advanced European Studies and Research (Caesar) in Bonn eine Studie im Forschungsmagazin Nature. Ihre Annahme: ein Sexualhormon leite die Samenzellen, das Progesteron.
Ihr Ergebnis: Ein Sexualhormon der Frau, das Progesteron, lockt die Spermien an. Das Progesteron zieht die Spermien nicht nur an. Je näher die Spermien an die Eizelle heranrücken, desto stärker schlagen diese mit dem Schwanz aus. Der Grund: die hohe Konzentration des Sexualhormons löst eine Hyperaktivierung aus. Jedes Spermium investiert all seine Kraft, um als erstes in die Eizellhülle einzudringen.Kurz gefasst hat sich die Natur dieses komplexe Zusammenspiel aus einem einfachen Grund einfallen lassen: um die Fortpflanzung und Arterhaltung sicherzustellen. Das Prinzip, wie sich Zellen über bestimmte Botenstoffe anziehen, findet sich auch bei vielen anderen biologischen Prozessen, etwa Reaktionen des Immunsystems. Wissenschaftler nennen es Chemotaxis.